Meditation


Meditation

Unser Verstand funktioniert in etwa wie eine Maschine. Er produziert ständig und ununterbrochen Gedanken. Eine Gedankenmaschine wäre wohl ein geeigneter Name. Diese Gedanken werden von unserem Bewusstsein wahrgenommen. Der Verstand ist nicht das Bewusstsein. Wir sind das Bewusstsein. Wir sind das, was wahrnimmt.

Dieser, am Anfang noch als Hypothese anmutende Gedanke, bringt uns zu einer interessanten Vorstellung. Was wäre, wenn die Gedankenmaschine plötzlich zum Stillstand kommt? Was würden wir dann noch wahrnehmen, was würden wir dann erfahren?

Die Antwort ist, wir erfahren unser eigenes Bewusstsein, unser Selbst, die wahre Natur des Menschen ohne die unaufhörlichen Gedankenprozesse des Verstandes. Meditation macht dieses Wortspiel erfahrbar. Es ist die Kernübung des Yoga. Die Folgen davon sind weitreichend.

"Yoga ist das zur Ruhe kommen der Gedanken im Geist. Dann ruht der Sehende in seinem wahren Wesen." (Yogasutra, Patanjali)

Jeder ist in der Lage zu meditieren. Niemand ist da eine Ausnahme. Für das Nervensystem des Menschen ist der Prozess der Meditation etwas völlig Natürliches.

In fast allen Kulturen gab und gibt es eine Form der Innenschau oder des Einkehrens in die Stille. Es gibt daher hunderte von Meditationsarten und alle haben Ihren Daseinsgrund. Für jeden ist etwas dabei.


Wer regelmäßig meditiert, erlaubt es sich im täglichen Leben inneren Frieden, Kreativität und Energie zu kultivieren. Er erlaubt es sich zum vollen Potenzial seines Wesens vorzudringen und entwickelt eine Art der Freude, die unabhängig von äußeren Erfahrungen ist.

Eine gemeinsame Meditationspraxis ist sehr empfehlenswert. Meditationsgruppen und Kurse gibt es mittlerweile (zum Glück) fast überall. Hier gilt es einfach zu probieren und auf das „Gefühl danach“ zu vertrauen.

Am 11.10.2017 startet das Seminar zum Erlernen und verstehen der tiefen Meditation.

Die Gruppe „Sound & Silence“ trifft sich regelmäßig zur Meditation.